Global Lokal

 

gefördert von

buten un binnen stiftet den Global Lokal Preis für den besten Film mit regionalem Fokus. 

 

Das Regionalmagazin buten un binnen von Radio Bremen zeichnet in Kooperation mit dem Filmfest Bremen Filme aus, die ein Zeichen für kulturelle Vielfalt setzen, für gelebte Identität und für den Wert lokaler Perspektiven in einer zunehmend globalisierten Welt. Stilistik, Erzählform und Länge ist den Filmschaffenden dabei völlig freigestellt, solange sie die spezifische Besonderheit der beleuchteten Region herausarbeiten.

 

Die Kategorie „Global lokal“ versteht sich als Plattform für Filmschaffende, die mit Neugier und Empathie regionale Geschichten erzählen – Geschichten, die lokale Wurzeln haben und dennoch Menschen überall auf der Welt berühren.

 

Foto: Inés Schuhmann

„Bei buten un binnen erzählen wir Tag für Tag regionale Geschichten – aus nächster Nähe, mit journalistischer Neugier und einem tiefen Interesse an den Menschen dahinter. Umso mehr freuen wir uns, dass diese Perspektive im Rahmen des Filmfests inzwischen zum zweiten Mal eine eigene Bühne hat und regionale Erzählungen aus aller Welt ins Zentrum rückt.“

 

Lars Rosentreter
Redaktionsleiter buten un binnen TV und Jurymitglied

Preis

 

Bester Dokumentarfilm mit regionalen Fokus
mit dem Preisgeld von 2.000 EUR

 

Unsere Fachjury kürt am 19. April 2026 die Gewinner-Filme im Kleinen Haus des Theaters.

 

 

Die nominierten Filme 2026:

I Am Gitxsan
Freiraum
Wild Waterfront
Ob Wir Das Schaffen?

Die nominierten Kurzfilme 2026:

How Now, House?

 

Barça Barsak – Die Atlantische Route

 

Unsere Jury 2026

 

Julia Rehkopf

 

 

 

 

Julia Rehkopf ist Journalistin und steht für experimentierfreudige und transparente Dokus. Sie ist Mitbegründerin des dokumentarischen ARD-Reportageformats Y-Kollektiv. Als Formatredakteurin des Y-Kollektivs verantwortet sie beim Federführer Radio Bremen Konzept, Redaktion und Koordination. Sie hat dokumentarische Reportagen aus Deutschland (Viva la Vulva), Osteuropa (Zurück in die Armut) und Indien (Leid für Leder) produziert. 

Astrid Menzel

 

 

Photo ©: Sebastian Funk

 

Sie unternahm ihre ersten Schritte in der Filmwelt als Produktionsassistentin für französische TV-Filmproduktionen in Portugal und studierte anschließend Filmregie und Schnitt an der Escola Superior de Teatro e Cinema (ESTC) in Lissabon. 

 

Nach dem Studium zog sie nach Berlin, wo sie als Regieassistentin weitere Branchenerfahrung sammelte, bevor sie nach Norddeutschland zurückkehrte. Hier entstanden ihre preisgekrönten Filme „Nicht im Traum“ und „Blauer Himmel Weiße Wolken“. Letzterer feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb desDOK Leipzigund wurde dort mit dem Young Eyes Film Award ausgezeichnet. Beide Arbeiten erhielten internationale Aufmerksamkeit und wurden im Kino bzw. im Fernsehen veröffentlicht. Sie lebt und arbeitet in ihrer Heimatstadt Bremen und fühlt sich gleichermaßen in der Fiktion wie im Dokumentarfilm zu Hause. 

Lars Rosentreter

 

 

 

 

Frei nach G.A. Heussen („Der Erzählsatz“): Lars R. hat die folgenden Attributen: bildaffin und neugierig. Sein Handlungsmotiv: Leidenschaft für den öffentlich-rechtlichen Journalismus.

 

Lars wird mit der Herausforderung konfrontiert, zusammen mit seiner TV-Redaktion den Bremer:innen und Bremerhavener:innen jeden Abend das Wichtigste aus der Region zu berichten.

 

Eine wichtige Rolle spielen dabei die Nebenfiguren: die Menschen in der Region (Berichtsgegenstand, Motiv, Gesprächspartner:innen, das Publikum) und die Kolleg:innen bei buten un binnen (kreatives Team, ohne das Fernsehen nicht möglich ist). Die Veränderung: Seine Redaktion schaffte es zum sechsten Mal in Folge, das erfolgreichste Regionalmagazin der ARD zu sein.