Filmpreis Diversity

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Cornelia Holsten, Direktorin der Brema – Bremischen Landesmedienanstalt

 

Gunnar Geise, Vorstand der swb AG 

 

 

Filmpreis Diversity

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2026 vergibt das Filmfest Bremen erstmals den Filmpreis Diversity powered by brema und swb. Der Preis würdigt Filme, die Vielfalt sichtbar machen und zeigen, warum sie unsere Gesellschaft bereichert. Viele Menschen erleben noch immer Benachteiligungen – zum Beispiel wegen ihres Alters, ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, Religion, Fähigkeiten, Geschlechterzugehörigkeit oder sexuellen Orientierung.

Jeder Mensch bringt eigene Stärken, Erfahrungen und Sichtweisen mit. Trotzdem wird Vielfalt oft nach einer vermeintlichen „Norm“ bewertet. Wie willkürlich diese Norm festgelegt ist, zeigt sich tagtäglich, wenn es um die Fragen geht, wen wir als zur Gesellschaft zugehörig betrachten, wen als wertvoll oder fördernswert. Wessen Sorgen wir ernstnehmen, wem wir die gleichen Rechte zuerkennen, wie uns selbst.

 

Die hier versammelten Filme zeigen nicht nur die Sorgen und Nöte derer, die wir vermeintlich als längst integriert und gleichberechtigt ansehen. Sie zeigen auch Probleme auf, von denen viele gar nicht wussten, dass sie existieren. Vor allem zeigen sie: Vielfalt ist kein Problem, sondern eine wertvolle Kraft, die Gemeinschaft lebendig macht.

Das Filmfest Bremen, die Landesmedienanstalt brema und swb möchten mit dem Filmpreis Diversity dazu beitragen, dass Vielfalt selbstverständlich wird und mehr ist als ein häufig genutztes Schlagwort.

 

Preise:

Bester Langfilm  2.000€

Bester Kurzfilm 1.000€

 

Nominierte Filme 2026:

Skiff
Der Frosch und das Wasser
Foto © : Felix Abraham
Paint Me A Road Out Of Here
Espina
Seeing Through The Darkness
Luisa
WIR WERDEN NIE WIEDER OPFER SEIN! MENSCHEN MIT BEHINDERUNG UND/ODER PSYCHISCHER ERKRANKUNG GEGEN DIE EXTREME RECHTE

Nominierte Kurzfilme 2026:

Kurzfilme Diversity
Breaking Barriers

Jury 

Eva Maria Sommersberg 

Photo ©: Jeanne DeGraa

Eva Maria Sommersberg war viele Jahre als Theaterschauspielerin tätig, bevor sie sich zunehmend dem Schreiben widmete. 2020 gründete sie die Drei Schwestern Produktionen mit, um das Debütprojekt, die Impro-Serie „Wodkavariationen“ als Autorin, Regisseurin und Darstellerin zu realisieren.

 

2022 absolvierte sie die Ausbildung zur Drehbuchautorin an der Masterschool Drehbuch und begann 2023 ein Traineeship bei der Studio Hamburg Serienwerft. Seither entwickelt sie eigene Stoffe, sitzt in writers rooms (ARD) oder schreibt Dialogbücher.

 

Seit 2022 ist sie im Vorstand von Pro Quote Film und engagiert sich für Gendergerechtigkeit, Diversität und Inklusion in der Film- und Fernsehbranche. 2025 wurde sie zur Prüferin bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen ernannt.

Burkhard Knoch 

 

Er absolvierte ein Studium der Psychologie und Germanistik an der Freien Universität Berlin und der Universität Bremen. Jetzt ist er ein systemischer Berater und Führungskräfte-Coach, Leiter Gesundheitsmanagement, Diversität und Inklusion bei der swb AG.

Julia Heimlich

Photo ©: Bremische Landesmedienanstalt

Julia Heimlich arbeitet als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Bremischen Landesmedienanstalt, wo sie besonders Diversity und Barrierefreiheit in den Medien sichtbar macht. 

 

Sie hat im Ruhrgebiet Geschichte und Germanistik studiert – mit Ausflügen in die Filmwissenschaft. Als leidenschaftliche Filmliebhaberin mag sie besonders Filme, die zu Herzen gehen und Tränen in die Augen treiben.