Meere verbinden
Kontinente, Menschen, Ideen – und beim Filmfest Bremen auch das Kino mit der Welt da draußen.
Häfen und Schifffahrt rücken dabei erneut in den Mittelpunkt und werden zu Ausgangspunkten für Geschichten, die von Bewegung, Austausch und globalen Zusammenhängen erzählen. Unter dem Titel „Gateways to the World – The Power of Ports“ ist dieser internationale Wettbewerb bereits zum zweiten Mal Teil des Festivals und knüpft damit konsequent an die maritime Identität Bremens an. Hier gehören Wasser, Hafen, Stadt und Kultur einfach zusammen.
Häfen sind Orte des Übergangs: Ankunft und Aufbruch treffen aufeinander. Hier bündeln sich wirtschaftliche Interessen, kulturelle Vielfalt und politische Fragen. Als Schnittstellen zwischen Land und Meer prägen sie nicht nur den globalen Handel, sondern auch unsere Vorstellungen von Weltläufigkeit, Verantwortung und Zukunft. Genau diese Vielschichtigkeit macht Häfen zu starken filmischen Motiven – und zu einem thematischen Rahmen, der aktuelle Debatten ebenso aufgreift wie persönliche Geschichten.
Bremen versteht sich seit Jahrhunderten als Tor zur Welt. Diese Haltung spiegelt sich auch im Filmfest wider, das internationale Perspektiven sichtbar macht und den Dialog zwischen lokalen Erfahrungen und globalen Entwicklungen sucht. Gateways to the World steht damit für ein Kino, das hinschaut, verbindet und neue Blickwinkel eröffnet – und genau das unterstützen wir als bremische Hafenmanagementgesellschaft mit voller Überzeugung.
Mit diesem Wettbewerb kehren Häfen und Schifffahrt und die Menschen, die in ihnen arbeiten und leben nicht nur als Kulisse, sondern als zentrales Thema auf die Leinwand zurück – und machen das Filmfest Bremen einmal mehr zu einem Ort, an dem globale Geschichten ihren Platz finden.
In diesem Sinne wünsche ich allen Filmfest-Begeisterten inspirierende Kino-Erlebnisse sowie starke Bilder und Perspektiven auf den Leinwänden und in den Köpfen. Viel Freude beim Filmfest Bremen und bei den Gateways to the World!
Ihr Robert Howe
Geschäftsführer bremenports