Pressemitteilung vom 30.03.26

Filmfest Bremen 2026: Vorverkauf startet – 120 Filme, sechs Wettbewerbe und ein Lebenswerk

Bremen, März 2026

 

Das Filmfest Bremen geht in seine nächste Runde: Vom 15. bis 19. April verwandelt sich Bremen erneut in eine große Leinwand. Aus beinahe 1.000 Einreichungen aus aller Welt wurden 120 Filme ausgewählt, die in sechs Wettbewerben um begehrte Preise konkurrieren. 60 Filmteams reisen an – aus Argentinien, Südkorea, Kanada, dem Vereinigten Königreich und vielen weiteren Ländern, aber auch aus dem Großraum Bremen. Der Vorverkauf läuft bereits.

Eröffnungsgala: Bremer Filmpreis für Dame Vanessa Redgrave

Den Auftakt macht am 15. April um 19.30 Uhr die feierliche Verleihung des Bremer Filmpreises der Sparkasse Bremen im Theater am Goetheplatz. In diesem Jahr wird Dame Vanessa Redgrave ausgezeichnet – die britische Oscarpreisträgerin erhält den von der Sparkasse Bremen und dem Filmfest Bremen gemeinsam vergebenen Preis für ein filmisches Lebenswerk, das seinesgleichen sucht.

 

Sechs Wettbewerbe – ein breites Spektrum

 

Humor/Satire fragt provokant: Ist es noch erlaubt zu lachen, wenn die politische Ordnung wackelt? Das Filmfest antwortet: Ja – und es ist sogar notwendig. Die brasilianisch-portugiesische Tragikomödie Dreaming of Lions schickt eine todkranke Immigrantin in einen Sterbehilfe-Workshop, wo sie ausgerechnet die Liebe ihres Lebens findet.

 

Innovation zeigt Filme, die Erzählformen neu erfinden – asynchron, über mehrere Bildschirme, mit Techniken, die erst noch einen Namen brauchen. Das argentinisch-britische Fantasydrama Olivia und die improvisierte Tragikomödie Brother Verses Brother der Zwillingsbrüder Ari und Ethan Gold sind hier ebenso zu erleben.

 

Deutschlandpremieren zeigt zehn Filme erstmals auf einer deutschen Kinoleinwand – darunter den südkoreanischen Mystery-Thriller Sisterhood und den britischen Dokumentarfilm Rhino, erzählt von Tom Hardy, über den lebensgefährlichen Versuch, 21 Nashörner in Keni umzusiedeln.

 

Bremen & Umzu beweist einmal mehr die filmische Vielfalt der Region – von der Arktis über Albanien bis nach Israel. Darunter: der Dokumentarfilm Salz und Wasser, der auf den größten Eisschild der Welt führt und nach den Folgen des Klimawandels fragt, sowie Thomas Stubers Komödie Der Frosch und das Wasser über eine stille Freundschaft jenseits aller Sprachbarrieren.

 

Gateways to the World – The Power of Ports geht in seine zweite Runde und knüpft an Bremens maritime Identität an. Wild Waterfront begleitet das Wildlife-Team an der Kapstädter V&A Waterfront; Vom Traum, unsinkbar zu sein spürt den letzten Schiffen der DDR-Hochseefischerei nach – erzählt von Charly Hübner. Gestiftet wird dieser Preis von BremenPorts.

 

Neu 2026: Der Wettbewerb Diversity powered by brema und swb würdigt Filme, die Vielfalt als Kraft sichtbar machen. Der belgische Film Skiff begleitet die 15-jährige Ruderin Malou auf ihrer Suche nach der eigenen Identität; das panamaische Roadmovie Espina erzählt von einem querschnittsgelähmten Mann, der mit zwei unfreiwilligen Begleitern durch Panama reist.

 

BAB Nachhaltigkeitspreis: Fokus Biodiversität

 

Der BAB Nachhaltigkeitspreis setzt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf Biodiversität. Escape from Extinction: Rewilding, erzählt von Meryl Streep, begleitet Wissenschaftler auf sechs Kontinenten im Kampf gegen das sechste Massenaussterben. Tian – Generation Farmfluencer fragt, wie Landwirtschaft in Zukunft noch funktionieren kann.

MOMENTUM Award: Jason Isaacs zu Gast

Neu in diesem Jahr ist der MOMENTUM Award, mit dem das Filmfest Bremen eine außergewöhnliche Karriere im internationalen Film auszeichnet. Erster Träger des Preises ist Jason Isaacs. Weltweite Bekanntheit erlangte Isaacs unter anderem als Lucius Malfoy in der „Harry Potter“-Reihe, als Captain Gabriel Lorca in „Star Trek: Discovery“ oder als Captain Hook in „Peter Pan“. Isaacs wird persönlich in Bremen erwartet und wird eine Masterclass geben. Die Verleihung findet am Sa., 18.4.26 statt.

Tickets & Pässe

Festivalpässe (50 Euro) sind ab sofort erhältlich in der Schauburg, im Atlantis, im Cinema und in der Gondel. Einzeltickets (10 Euro) sowie Gala-Tickets (20 Euro) sind ebenfalls online und an den Spielstätten verfügbar.

Das gesamte Programm: www.filmfestbremen.com

 

Pressekontakt

Bernd Fehr

presse@filmfestbremen.com